Mit dem Zinsrechner siehst du, wie dein Geld auf dem Tagesgeld- oder Festgeldkonto wächst. Gib Startbetrag, monatliche Sparrate, Zins und Anlagedauer ein.
Jahresübersicht anzeigen
| Jahr | Eingezahlt | Zinsen im Jahr | Kontostand |
|---|
Beispielrechnung mit gleichbleibendem Zins und jährlicher Zinsgutschrift, die mitverzinst wird. Beim Tagesgeld kann sich der Zins jederzeit ändern. Steuern sind nicht abgezogen: Zinsen bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro im Jahr bleiben steuerfrei, darüber fällt Abgeltungsteuer an. Deine Eingaben werden nicht gespeichert.
So funktioniert der Rechner
- Startbetrag: das Geld, das du heute anlegst – zum Beispiel deinen Notgroschen.
- Monatliche Sparrate: der Betrag, den du jeden Monat dazulegst. Lass das Feld auf 0, wenn du nur einmal einzahlst.
- Zins pro Jahr: der Zins, den deine Bank nennt. Vergleiche dabei immer den Zins pro Jahr, nicht Lockangebote für wenige Monate.
- Anlagedauer: wie lange das Geld liegen bleibt.
Der Rechner schreibt die Zinsen einmal im Jahr gut. Im nächsten Jahr werden sie mitverzinst – das ist der Zinseszins. Monatliche Sparraten werden ab dem Monat verzinst, in dem du sie einzahlst. Über „Jahresübersicht anzeigen“ siehst du, wie dein Kontostand Jahr für Jahr wächst.
Beispiel: So wächst dein Geld
Du legst 5.000 Euro an und sparst jeden Monat 100 Euro dazu. Der Zins liegt bei 2,5 Prozent im Jahr. Nach zehn Jahren hast du rund 20.027 Euro. Eingezahlt hast du 17.000 Euro, gut 3.000 Euro sind Zinsen.
Was ein Prozent mehr ausmacht
10.000 € einmal angelegt, 10 Jahre, ohne Sparrate
| Zins pro Jahr | Endbetrag | davon Zinsen |
|---|---|---|
| 1 % | 11.046 € | 1.046 € |
| 2 % | 12.190 € | 2.190 € |
| 3 % | 13.439 € | 3.439 € |
Gerechnet mit jährlicher Zinsgutschrift und Zinseszins, vor Steuern.
Ein Prozentpunkt mehr bringt bei 10.000 Euro über zehn Jahre schnell über 1.000 Euro zusätzlich. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich also.
Faustregel: Wann sich dein Geld verdoppelt
Mit der 72er-Regel schätzt du ohne Rechner, wie lange es dauert, bis sich dein Geld durch Zinseszins verdoppelt: Teile 72 durch den Zins. Bei 2 Prozent dauert es etwa 36 Jahre, bei 3 Prozent etwa 24 Jahre. Die Regel ist eine Näherung, für übliche Zinsen aber recht genau.
Inflation nicht vergessen
Zinsen sind nur die halbe Wahrheit. Steigen die Preise schneller als dein Zins, wächst zwar die Zahl auf dem Konto, du kannst dir davon aber weniger kaufen. Für den Notgroschen ist das in Ordnung – hier zählt, dass das Geld sicher und schnell verfügbar ist. Für Ziele in zehn oder mehr Jahren lohnt sich ein Blick auf ein Depot mit ETF-Sparplan.
Und die Steuern?
Zinsen sind Kapitalerträge. Bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro im Jahr (2.000 Euro für zusammen veranlagte Ehepaare) bleiben sie steuerfrei, wenn du deiner Bank einen Freistellungsauftrag gibst. Darüber fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, dazu können Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer kommen. Der Rechner zeigt die Beträge vor Steuern.
Gut zu wissen
- Beim Tagesgeld ist der Zins variabel. Die Bank kann ihn jederzeit ändern.
- Beim Festgeld steht der Zins für die Laufzeit fest, dafür ist dein Geld gebunden.
- Einlagen sind bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt.
- Achte auf Lockzinsen: Ein hoher Zins gilt oft nur für Neukunden und wenige Monate.
- Tagesgeld oder Festgeld: Was passt zu dir?
- Notgroschen: Wie viel solltest du zurücklegen?
- Depot eröffnen: So startest du
- Altersvorsorgedepot: Was ab 2027 gilt
- Alle Rechner im Überblick
Häufige Fragen
Was ist der Zinseszins?
Wenn Zinsen gutgeschrieben werden, gehören sie zu deinem Guthaben und werden im nächsten Jahr mitverzinst. Dadurch wächst dein Geld mit der Zeit immer schneller.
Wie oft werden Zinsen gutgeschrieben?
Das hängt von der Bank ab: beim Tagesgeld oft monatlich oder vierteljährlich, beim Festgeld meist jährlich oder am Ende der Laufzeit. Häufigere Gutschriften bringen durch den Zinseszins etwas mehr.
Muss ich Zinsen versteuern?
Bis 1.000 Euro im Jahr (Ehepaare 2.000 Euro) bleiben Zinsen mit Freistellungsauftrag steuerfrei. Darüber fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer plus gegebenenfalls Soli und Kirchensteuer an.
Wie genau ist der Rechner?
Er rechnet mit gleichbleibendem Zins und jährlicher Gutschrift. Ändert die Bank den Zins oder schreibt sie häufiger gut, weicht das Ergebnis etwas ab. Für die Planung reicht das völlig.
Alle Ergebnisse sind Beispielrechnungen und ersetzen keine persönliche Beratung. Stand: November 2026.
